Klassik Forum Chur

Das Klassik Forum Chur hat sich als Veranstalter hochstehender, lebendiger Konzerterlebnisse etabliert. Ein treues Publikum begleitet diese Konzerte und trägt dazu bei, dass international bedeutende Musikerinnen und Musiker gerne nach Chur kommen. Erstklassige Orchester sind diese Saison mit dabei.

Musikkollegium Winterthur

Das Musikkollegium Winterthur wurde 1629 gegründet und ist eine der traditionsreichsten musikalischen Institutionen Europas. Ursprünglich ein reines Laiengremium, entwickelte es sich im Laufe der Jahrhunderte durch Beiziehung von ausgebildeten Musikern zu einem Ensemble, das sich auch an anspruchsvolle Werke wagte. Der nächste Schritt war dann die Gründung eines Berufsorchesters mit dem Namen «Stadtorchester Winterthur» (1875). Zu Beginn des 21. Jahrhunderts hat sich dieses – in Anknüpfung an seine Anfänge – in «Musikkollegium Winterthur» umbenannt.

Im Zentrum des Repertoires des Orchesters stehen Klassik und Frühromantik sowie Werke des 20. Jahrhunderts. Mit seinen Chefdirigenten Franz Welser-Möst (1987-1990), János Fürst (1990-1994), Heinrich Schiff (1995-2001) und Jac van Steen (2002-2008) entwickelte sich das Ensemble zu einem führenden Schweizer Klangkörper. Von 2009 bis 2016 war Douglas Boyd Chefdirigent des Musikkollegiums Winterthur. Gemeinsame Projekte umfassten eine Produktion für das Opernhaus Zürich, Tourneen nach Deutschland und Spanien sowie diverse CD-Aufnahmen. Seit der Saison 2016/17 ist Thomas Zehetmair Chefdirigent.

Das Orchester gibt pro Saison etwa 70 Konzerte, davon rund 40 in Winterthur im Rahmen der eigenen Konzertreihen im Stadthaus Winterthur. Zunehmend ist das Ensemble bei Konzertreihen im In- und Ausland zu Gast. Die Zusammenarbeit mit dem Opernhaus Zürich erlaubt dem Orchester, sich regelmässig im Opernbereich zu profilieren.

Berühmte Solisten wie Sir András Schiff, Alexander Lonquich, Sol Gabetta, Mischa Maisky, Fazil Say oder Emmanuel Pahud schätzen die kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Musikkollegium Winterthur. Besondere Bemühungen unternimmt das Orchester bei der Förderung junger Solistinnen und Solisten.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts prägten der Mäzen Werner Reinhart und der Dirigent Hermann Scherchen die Geschicke des Orchesters wesentlich. In dieser Zeit schufen bekannte Komponisten wie Strauss, Strawinsky oder Webern Werke für das Musikkollegium Winterthur. Neben und nach Scherchen pflegten Dirigenten wie Wilhelm Furtwängler, Fritz Busch, Joseph Keilberth und Armin Jordan Beziehungen zum Musikkollegium Winterthur. Heute arbeiten Bernard Labadie, Theodor Guschlbauer, Heinz Holliger, Michael Sanderling und Mikhail Pletnev regelmässig als Gastdirigenten mit dem Orchester. Konzerte mit Musikern wie Vladimir Ashkenazy, Rudolf Buchbinder, András Schiff oder Maurice Steger, die in Doppelfunktion als Solist und Dirigent auftreten, ergänzen das künstlerische Profil.

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Zürcher Kammerorchester

1945 durch Edmond de Stoutz gegründet, zählt das Zürcher Kammerorchester heute zu den führenden Klangkörpern seiner Art. Unter der Leitung von Edmond de Stoutz und später von Howard Griffiths und Muhai Tang erlangte das Ensemble internationale Anerkennung.

In der Ära mit dem weltweit angesehenen Principal Conductor Sir Roger Norrington, von 2011 bis 2015, konnte das Zürcher Kammerorchester seine hervorragende Reputation nachhaltig festigen. Seit der Saison 2016/17 leitet Music Director Daniel Hope das Orchester nach dem Prinzip des «Play & Conduct».

Das ZKO ist ein Orchester mit einer ausgeprägten Reise-DNA. Bereits wenige Jahre nach seiner Gründung gab das ZKO regelmässig Konzerte im Ausland. Einladungen zu internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau Musik Festival, dem Gstaad Menuhin Festival oder Odessa Classics, Gastspiele in bedeutenden Musikzentren, Konzerttourneen durch europäische Länder, Amerika, Asien und Südafrika sowie zahlreiche, von der Fachpresse gefeierte Tonträger belegen heute das weltweite Renommee des Zürcher Kammerorchesters.

Das Repertoire des ZKO ist seit den Anfängen breit gefächert. Es reicht von Barock über Klassik und Romantik bis hin zur Gegenwart. Bemerkenswert ist zudem die Zusammenarbeit mit Musikern aus anderen Bereichen wie Jazz, Volksmusik und populäre Unterhaltung. Die Familienkonzerte, die Vermittlungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie die Förderung junger Instrumentalisten sind dem Zürcher Kammerorchester ebenso wichtig wie die kontinuierliche Zusammenarbeit mit weltweit gefeierten Solisten.

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Solisten

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturförderung des Kantons Graubünden