Julia Hagen

Julia Hagen
Violoncello

Natürlichkeit und Wärme, Vitalität und der Mut zum Risiko: solche Vorzüge werden regelmässig genannt, wenn von Julia Hagens Spiel die Rede ist.

Als Spross einer musikalischen Salzburger Familie begann Julia Hagen im Alter von fünf Jahren mit dem Cellospiel. Der Ausbildung bei Enrico Bronzi in Salzburg sowie bei Reinhard Latzko in Wien folgten prägende Jahre und Studien an der Universität der Künste in Berlin und an der Kronberg Acacemy. Die vielfache Preisträgerin wurde unter anderem mit dem Nicolas-Firmenich Preis der Verbier-Festival Academy als beste Nachwuchscellistin ausgezeichnet und gewann den «UBS Young Artist Award» 2024. 2019 veröffentlichte sie gemeinsam mit Annika Treutler ihr erstes Album mit den beiden Cellosonaten von Johannes Brahms bei Hänssler Classic.

Zu den Höhepunkten der noch jungen Karriere von Julia Hagen gehören Auftritte mit dem Chamber Orchestra of Europe, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Cleveland Orchestra, dem Mozarteumorchester Salzburg und vielen weiteren namhaften Klangkörpern. In Dortmund gehört Julia Hagen zu den «Jungen Wilden», jungen aufstrebenden Solist:innen, die sich über drei Spielzeiten in ihrer Vielseitigkeit präsentieren – solistisch, kammermusikalisch und mit Orchester. Unter hren vielfältigen Kammermusikaktivitäten sind ihr Triokonzert mit Igor Levit und Renaud Capuçon in der Berliner Philharmonie sowie ihre Kammermusik-Tournee durch Deutschland und Italien mit einem Schönberg-Brahms-Programm besonders erwähnenswert.

Julia Hagen © Simon Pauly