Daniel Hope

Daniel Hope
Music Director

Der gebürtige Südafrikaner kam mit sechs Jahren nach Europa. Die Familie ging zunächst nach Paris, dann nach London, wo Daniels Mutter Sekretärin und später Managerin von Yehudi Menuhin wurde. Daniel Hope begann mit dem Geigenunterricht bei Sheila Nelson, einer der besten Musikpädagoginnen für Kinder in England. 1984 trat er in das Royal College of Music in London ein und studierte anschliessend an der Royal Academy of Music.

Sein Engagement umfasst ein breites Spektrum von Aktivitäten. Er ist Moderator einer wöchentlichen Rundfunksendung auf WDR 3, Autor von vier erfolgreichen Büchern für den deutschsprachigen Markt und hat regelmässig für das Wall Street Journal und Cicero geschrieben. Seine Leistungen wurden mit dem Europäischen Kulturpreis für Musik und dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt. 2020 veranstaltete er Hope@Home: 150 Konzerte, die in den ersten Monaten der Pandemie täglich per Livestream aus seinem Wohnzimmer übertragen wurden. Unter zahlreichen Auszeichnungen darf er über sieben ECHO Klassik-Preise, den Deutschen Schallplattenpreis, Prix Caecilia und zahlreiche Grammy-Nominierungen freuen. In den letzten 20 Jahren ist Daniel Hope mit vielen international führenden Orchestern und Dirigenten aufgetreten, hat eng mit Komponisten zusammengearbeitet, von Alfred Schnittke, Harrison Birtwistle und Torū Takemitsu bis zu Sofia Gubaidulina, Roxanna Panufnik und Gabriel Prokofiev, und er hat über 30 neue Werke in Auftrag gegeben und uraufgeführt. Als Solist in Konzerten und Recitals ebenso gefragt wie als Kammermusiker, ist er in den renommiertesten Konzertsälen wie der Carnegie Hall, der Wigmore Hall und dem
Amsterdamer Concertgebouw zu hören. Seit 2007 steht der Stargeiger bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag, die inzwischen zahlreiche Alben herausbrachte. Er ist unter anderem Music Director beim Zürcher Kammerorchester, Künstlerischer Leiter der Dresdner Frauenkirche sowie Intendant des Gstaad Menuhin Festivals.

Daniel Hope © Daniel Waldhecker