Sol Gabetta und Kristian Bezuidenhout
  • Beginn5. Feb. 2023 um 19:30
  • VeranstaltungsortTheater Chur

Sol Gabetta Violoncello
Kristian Bezuidenhout Hammerflügel

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 F-Dur, op. 5/1 (1796) 24
Adagio sostenuto – Allegro | Allegro vivace

Ferdinand Ries (1784–1838)
«Grande Sonate» g-Moll für Violoncello und Klavier, op. 125 (1823) 30
Grave – Larghetto | Allegro con moto | Rondo: Allegretto

Pause

Ludwig van Beethoven
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 5 D-Dur, op. 102/2 (1815) 20
Allegro con brio | Adagio con molto sentimento d‘affetto | Allegro – Allegro fugato | Passacaglia: Moderato

Komponisten zeigen bisweilen ganz verschiedene Gesichter, je nachdem, für welche Instrumente sie gerade schreiben. So sehen wir Beethoven in seinen Cellosonaten zugleich von seiner experimentierfreudigsten und menschenfreundlichsten Seite. Die frühen zwei Sonaten op. 5 stammen zwar aus seiner Zeit als reisender Tastenlöwe; sie entstanden 1796 in Berlin. Aber weder das Schroffe noch Virtuose steht im Zentrum, sondern Dialog und Sanglichkeit: Dafür sind Sol Gabetta und Kristian Bezuidenhout natürlich die idealen Interpreten. Nach zwanzig Jahren liess Beethoven die Cellosonaten op. 102 folgen; Experimentierfeld und Vorbote seines Spätstils. Gerade das D-Dur-Werk op. 102/2 zeigt, dass dazu auch Adagio-Sätze zum Niederknien gehören sowie gleichermassen lakonische wie meisterhafte Fugen. Noch einmal zehn Jahre später pflegt Ferdinand Ries in seiner Londoner Grande Sonate einen anderen, ganz eigenen romantischen Ton. Wie Beethoven stammte Ries aus Bonn, wurde in Wien dessen Schüler und Assistenten und postum zu einem von Beethovens ersten Biographen. Bezuidenhout und Gabetta glänzen eben nicht nur auf dem Podium, sondern auch mit ihrer stimmigen Programmwahl.

TICKETPREISE

Kat. I
CHF 65
Kat. II
CHF 49
Konzerte
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