Julia Lezhneva & Maurice Steger
Erleben Sie ein fulminantes und vielfarbiges Barockprogramm mit Maurice Steger als Leiter des Zürcher Kammerorchesters und an der Blockflöte sowie mit der unvergleichlichen Sopranistin Julia Lezhneva als Solistin.
  • Beginn16. Apr. 2025 um 19:30
  • VeranstaltungsortTheater Chur

Maurice Steger Blockflöte und Leitung
Julia Lezhneva Sopran
Zürcher Kammerorchester

Charles Avison (1709–1770)
Concerto grosso Nr. 5 d-Moll 11′
Largo | Allegro | Fuga: Andante moderato | Allegro

Antonio Vivaldi (1678–1741)
Motette «Nulla in mundo pax sincera», RV 630 13′
Arie: Nulla in mundo pax sincera | Rezitativ: Blando
colore oculos | Arie: Spirat anguis | Arie: Alleluia

Domenico Natale Sarro (1679–1744)
Konzert für Blockflöte und Streichorchester Nr. 11
a-Moll 10′

Alessandro Scarlatti (1660–1725)
Ouvertüre, aus: Il Mitridate Eupatore 10′

Alessandro Scarlatti
Cara tomba del mio diletto, Arie aus: Il Mitridate Eupatore, n.n.

Carl Heinrich Graun (1704–1759)
Arie «No, no di Lubua fra l‘arene», aus: Silla, B:I:27 4′

Pause 20′

Leonardo Vinci (1690–1730)
Ouvertüre, aus: Elpidia 5′

Johann Adolf Hasse (1699–1783)
Arie «L’augelletto in lacci stretto», aus:
La Didone abbandonata 10′

Antonio Vivaldi
Arie «Sol da te, mio dolce amore», aus:
Orlando furioso, RV 819 8′

Antonio Vivaldi
Concerto ripieno C-Dur, RV 114 7′

Johann Adolf Hasse
Arie «Cieli audite», aus: Serpentes Ignei in Diserto 8′

Georg Friedrich Händel (1685–1759)
Arie «Da tempeste», aus:
Giulio Cesare in Egitto, HWV 17 6′

Es braucht wohl den engagierten Einsatz des Schweizer Dirigenten und Komponisten Heinz Holliger, um Willy Burkhard wieder in Erinnerung und sein Werk zurück aufs Konzertpodium zu bringen. Die grossen Chorwerke sind heute kaum noch zu hören und auch um seine Instrumentalmusik, etwa um sein Violinkonzert, ist es schlecht bestellt. Dieses Schicksal teilt es mit Schumanns Fantasie für Violine und Orchester. Es tut gut, dass Heinz Holliger diese beiden Werke wieder zur Aufführung bringt. Nur so lässt sich heute entscheiden, ob ein bereits gefälltes Urteil aus aktueller Sicht zu korrigieren ist. Vermutlich ja.

Schumanns Vierte hingegen ist bis heute ein Fixpunkt im Repertoire der städtischen Sinfonieorchester. Was am Anfang allerdings gar nicht danach aussah: Die Uraufführung wurde ein Fiasko und Schumann zog das Werk für zehn Jahre zurück. Dann nahm er es erneut hervor, liess die vier Sätze direkt ineinander übergehen und verpasste dem Werk eine dunklere Klangfarbe. Genau das verhalf der Vierten zu ihrem weltweiten Erfolg, der bis heute ungebrochen anhält.

TICKETPREISE

Kat. I
CHF 72
Kat. II
CHF 55
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