Jan Lisiecki Klavier
Willi Zimmermann Violine und Leitung
Zürcher Kammerorchester
Béla Bartók (1881–1945)
Divertimento für Streichorchester, Sz.113 (1939)
Allegro non troppo | Molto adagio – Sostenuto | Allegro assai
David Philip Hefti (*1975)
David Philip Hefti Im Streiflicht (2025)
Pause 20′
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll, op. 37 (1803)
Allegro con brio | Largo | Rondo: Allegro
Der junge Kanadier Jan Lisiecki beweist, dass in Bezug auf die Beethoven-Konzerte immer noch Neues zu sagen ist. Sein Spiel zeigt viel Entschlossenheit, es ist intensiv und sonor, wunderbar durchhörbar, klangschön und ausdrucksvoll.
Ludwig van Beethoven war ebenfalls ein ausgezeichneter Pianist und Meister der Improvisation. Es verwundert daher nicht, dass er bei den Aufführungen seiner Klavierwerke oft selbst als Solist am Flügel sass. So auch bei der Uraufführung seines dritten Klavierkonzerts am 5. April 1803 in Wien. Mit dem Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll strampelte sich Beethoven frei von einigen Einflüssen seiner Kaderschmiede bei Joseph Haydn. Zudem trotzte er den Erwartungen, die man in Wien an ihn stellte als «Mozarts Nachfolger». Beethoven zeigte nämlich sein wahres Gesicht. Die Kritiker waren baff, das Publikum jubilierte. Solch kecke Töne hatte Wien bis dahin noch nie vernommen!
Mit freundlicher Unterstützung durch:
und UBS Kulturstiftung
Jan Lisiecki © Christoph Köstlin DG


