Heinz Holliger & Sebastian Bohren
Heinz Holliger und Sebastian Bohren setzen sich ein für Willy Burkhards viel zu selten gespieltes 2. Violinkonzert. Und mit Robert Schumann steht ein Komponist auf dem Programm, für dessen Werke sich Heinz Holliger in seinem langen Musikerleben unermüdlich und leidenschaftlich eingesetzt hat.
  • Beginn25. Jan. 2025 um 19:30
  • VeranstaltungsortTheater Chur

Sebastian Bohren Violine
Heinz Holliger Leitung
Musikkollegium Winterthur

Maurice Ravel (1875–1937)
Le tombeau de Couperin Suite (1919) 26′
Prélude (à la mémoire du lieutenant Jacques
Charlot) | Fugue (à la mémoire du sous-lieutenant
Jean Cruppi) | Forlane (à la mémoire du lieutenant
Gabriel Deluc) | Rigaudon (à la mémoire de Pierre
et Pascal Gaudin) | Menuet (à la mémoire de Jean
Dreyfus), orch. Jean-François Taillard | Toccata
(à la mémoire du capitaine Joseph de Marliave)
orch. Jean-François Taillard

Willy Burkhard (1900–1955)
Violinkonzert Nr. 2, op. 69 (1943) 20′
Allegro tranquilloAllegro moderatoAllegro |
Lento – Allegro – Lento | Allegro giocoso – Adagio

Pause 20′

Robert Schumann (1810–1856)
Fantasie für Violine und Orchester a-Moll,
op. 131 (1853) 14′
In mässigem Tempo – Beschleunigen, lebhaft

Robert Schumann
Sinfonie Nr. 4 d-Moll, op. 120 (1851/1852) 29′
Ziemlich langsam – Lebhaft | Romanze:
Ziemlich langsam | Scherzo: Lebhaft | Finale:
Langsam – Lebhaft – Presto

Es braucht wohl den engagierten Einsatz des Schweizer Dirigenten und Komponisten Heinz Holliger, um Willy Burkhard wieder in Erinnerung und sein Werk zurück aufs Konzertpodium zu bringen. Die grossen Chorwerke sind heute kaum noch zu hören und auch um seine Instrumentalmusik, etwa um sein Violinkonzert, ist es schlecht bestellt. Dieses Schicksal teilt es mit Schumanns Fantasie für Violine und Orchester. Es tut gut, dass Heinz Holliger diese beiden Werke wieder zur Aufführung bringt. Nur so lässt sich heute entscheiden, ob ein bereits gefälltes Urteil aus aktueller Sicht zu korrigieren ist. Vermutlich ja.

Schumanns Vierte hingegen ist bis heute ein Fixpunkt im Repertoire der städtischen Sinfonieorchester. Was am Anfang allerdings gar nicht danach aussah: Die Uraufführung wurde ein Fiasko und Schumann zog das Werk für zehn Jahre zurück. Dann nahm er es erneut hervor, liess die vier Sätze direkt ineinander übergehen und verpasste dem Werk eine dunklere Klangfarbe. Genau das verhalf der Vierten zu ihrem weltweiten Erfolg, der bis heute ungebrochen anhält.

TICKETPREISE

Kat. I
CHF 72
Kat. II
CHF 55
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CHF 72
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