Avi Avital
4. Abo-Konzert – Avi Avital
  • Beginn25. Mrz. 2020 um 20:00
  • VeranstaltungsortTheater Chur

Avi Avital Mandoline
Willi Zimmermann Konzertmeister
Zürcher Kammerorchester

Antonio Vivaldi (1678–1741)
Concerto g-Moll für Streicher
und Basso continuo RV 156 6′
Allegro | Adagio | Allegro

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Violinkonzert a-Moll BWV 1041, arrangiert
für Mandoline von A. Avital (1730) 13′
Allegro moderato | Andante | Allegro assai

Ottorino Respighi (1879–1936)
Antiche Danze ed Arie III. Suite (1931) 19′
Italiana | Arie di Corte | Siciliana | Passacaglia

Pause

Piotr Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893)
Die Jahreszeiten arrangiert von Ohad Ben-Ari (1876) 16′
März: Lied der Lerche | Juni: Barcarole
Oktober: Herbstlied | Dezember: Weihnachten

Giuseppe Verdi (1813–1901)
Streichquartett e-Moll, Fassung für Streichorchester (1873) 23′
Allegro | Andantino | Prestissimo | Scherzo Fuga:
Allegro assai mosso. Poco più presto

Antonio Vivaldi gilt als Fixpunkt des Barock. Sein g-Moll-Konzert ist der expressive Prototyp seiner Musik. Etwa 1713 begann auch Bach, sich mit Vivaldi auseinanderzusetzen und adaptierte seine Neuerungen in den Violinkonzerten. So entstanden klare Solo-Stellen und die Geige übernahm eine Rolle als Vermittlerin der Instrumentengruppen. Zu Vivaldis Zeit war die Laute eines der populärsten Instrumente, aber erst der Neoklassizist Ottorino Respighi holte diese Musik Anfang des 20. Jahrhunderts wieder aufs Konzertpodium. In seinen «Alten Tänzen und Weisen» hat er barocke Lauten-Literatur für Orchester bearbeitet und horchte dabei auch dem 16. und 17. Jahrhundert nach. Mit Vivaldi haben die «Jahreszeiten» von Piotr Tschaikowsky nur den Titel gemein. Dem Russen ging es nicht um einen Kalenderzyklus. Die einzelnen Teile seiner «Jahreszeiten» erschienen monatlich und beschäftigen sich mit einzelnen Szenen wie dem Lied der Lerche oder dem Weihnachtsfest. Einen Blick in die Vergangenheit warf auch Giuseppe Verdi, als die Proben zu «Aida» ins Stocken gerieten. In seinem einzigen Streichquartett, das hier in Orchesterfassung erklingt, horcht er Haydn und Mozart nach, lässt aber auch Reminiszenzen an die italienische Oper erklingen.

TICKETPREISE

Kat. I
CHF 60
Kat. II
CHF 49
Konzerte
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