Daniel Hope Music Director
Zürcher Kammerorchester
Willi Zimmermann Violine
Daria Zappa Matesic Violine
Tanja Sonc Violine
Inès Morin Violine
Philipp Wollheim Violine
Georg Philipp Telemann (1681 – 1767)
Concerto für zwei Violinen G-Dur TWV 52:G1 10′
Grave | Vivace | Grave | Vivace
Antonio Vivaldi (1678 – 1741)
Concerto h-Moll op. 3 Nr. 10 RV 580 für vier Violinen, Streicher und B.c. (um 1711) 9′
Allegro | Largo e spiccato – Larghetto – Adagio – Largo | Allegro
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Konzert d-Moll für zwei Violinen, Streicher und B.c. BWV 1043 (um 1730) 15′
Vivace | Largo ma non tanto | Allegro
Pause
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840 – 1893)
Streichsextett d-Moll op. 70 «Souvenir de Florence», Fassung für Streichorchester (1890) 37′
Allegro con spirito | Adagio cantabile e con moto | Allegro moderato | Allegro vivace
Mit dem Concerto für zwei Violinen G-Dur TWV 52:G1 von Georg Philipp Telemann erklingt zum Auftakt dieses Konzertabends, eines der schönsten Violinkonzerte seiner Zeit. Im Anschluss folgen das nicht weniger klangvolle Concerto h-Moll op. 3 Nr. 10 RV 580 von Antonio Vivaldi und das Konzert d-Moll für zwei Violinen, Streicher und Basso continuo von Johann Sebastian Bach.
Im Mittelpunkt des zweiten Teils steht ein kammermusikalisches Werk, das gerne gespielt wird, jedoch selten in der Orchesterfassung zur Aufführung kommt. Es handelt sich um Pjotr Tschaikowskys einziges Streichsextett «Souvenir de Florence» aus dem Jahr 1890. Tschaikowsky schrieb es binnen 17 Tagen auf seinem russischen Landsitz Frolowskoje, kurz nachdem er von einem erlebnisreichen und inspirierenden Aufenthalt in Florenz zurückgekehrt war. Seine Erinnerung an diese Stadt widmete Tschaikowsky seiner Gönnerin und Freundin Nadeshda von Meck. Die Dame mied den Besuch von Konzertsälen und hatte so die Möglichkeit, dieses Werk in ihren eigenen vier Wänden zu hören.


